Zukunft Bahnhof Lichtensteig
Bauherrschaft
Architektur
Auftragsumfang
Bausumme
Projektzeitraum
Erbrachte Leistungen
Ein neues Quartier mit Perspektive
Rund um den Bahnhof Lichtensteig entsteht in den kommenden Jahren ein zukunftsweisendes Quartier für Wohnen, Kultur, Gastronomie, Beherbergung und Bildung. Das Areal liegt auf dem Gemeindegebiet von Wattwil und bildet künftig das Zentrum des neuen Bahnhofsquartiers.
Lichtensteig-Wattwil gilt mit seiner hohen Dichte an innovativen Bürger als beispielhafter Ort für die Renaissance des ländlichen Raums. An diese Dynamik knüpft die Arealentwicklung «Zukunft Bahnhof» an. Neben der Sanierung des denkmalgeschützten Chössi-Theaters, das in der historischen Bahnhalle von 1892 beheimatet ist, entstehen drei Neubauten und hochwertige, gemeinschaftlich nutzbare Freiräume.
Wie wollen wir in Zukunft leben? Diese Frage bildet den Ausgangspunkt der modellhaften Arealentwicklung. «Zukunft Bahnhof» versteht sich als Reallabor für ein regeneratives, gemeinschaftliches und enkeltaugliches Zusammenleben im Einklang mit Mensch und Natur.
Vielfalt leben – Raum für Begegnung und Gemeinschaft
Als ganzheitlich konzipierte Mischnutzung verbindet das Projekt hochwertigen Wohnraum mit Kultur, Gastronomie, Beherbergung und Beratung. So entsteht ein vielfältiger Wohn-, Begegnungs- und Experimentierraum mit Ausstrahlung über die Region hinaus. Im Mittelpunkt steht das menschliche Bedürfnis nach sozialem Austausch. Gemeinschaftlich genutzte Bereiche schaffen Raum für Begegnung, während die privaten Wohnungen Rückzug und Individualität ermöglichen. Die soziale und kulturelle Durchmischung sowie das Mehrgenerationenwohnen fördern tragfähige Beziehungsnetze und stärken die gesellschaftliche Resilienz.
Netto-Null als Leitbild
Beim Projekt zukunft.bahnhof wurden von Anfang an Netto-Null Ziele definiert. Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramm NFP81 zur Baukultur wird bei diesem Reallabor erprobt, unter welchen Bedingungen sehr ambitionierte Netto-Null Ziele bereits heute umgesetzt werden können. Für das gesamte Areal wurde eine Ökobilanzierung nach dem Klimapfad SIA 390/1 verbindlich im Gestaltungsplan verankert.
Frühzeitige Ökobilanzierung
Der Entwurfsprozess wurde dafür konsequent an den Klimazielen ausgerichtet: Die wesentlichen Bauteile der Bestands- und Neubauten wurden frühzeitig mit dem ecotool analysiert und die Erkenntnisse unmittelbar in die Planung einbezogen. © JOM Architekten GmbH + Futurafrosch Architektur + Raumentwicklung