Nach intensiver Planungs- und Bauzeit ist der Umbau des Landgasthof zur alten Herberge erfolgreich abgeschlossen. Bereits im Dezember wurde die Wiedereröffnung gefeiert – ein wichtiger Meilenstein für das rund 300 Jahre alte Gebäude.
Der historische Riegelbau wurde mit grosser Sorgfalt renoviert und durch einen Neubau ergänzt. Ziel war es, den Charakter des Hauses zu bewahren und gleichzeitig neue gastronomische Angebote zu schaffen. Die Umsetzung erfolgte unter den Auflagen des Denkmalschutzes und stellte hohe Anforderungen an Planung und Koordination.
Unsere Leistung umfasste das gesamte Baumanagement sowie das Kostenmanagement. Eine besondere Herausforderung war der Umbau im laufenden Betrieb, der durch ein Provisorium für die Gäste ermöglicht wurde. So konnte der Betrieb weitgehend aufrechterhalten werden, während parallel die baulichen Massnahmen umgesetzt wurden.
Historische Elemente blieben bewusst erhalten: Die mächtigen Eichenbalken wurden sandgestrahlt und sichtbar belassen, die Decken im Erdgeschoss bestehen weiterhin aus regionalem Eichenholz. Im Innern wurden Böden, Leuchten, Fenster und Türen erneuert. Ein Kachelofen prägt die Äbtestube, die heute für Gruppen und Bankette genutzt wird.
Auch das Untergeschoss präsentiert sich neu: das sichtbar gemachte Bollensteinmauerwerk, ein neuer Weinkeller sowie moderne Sanitärräume ergänzen das Gesamtbild. Herzstück des gastronomischen Konzepts ist die neue Küche, die funktional wie gestalterisch eine zentrale Rolle einnimmt.
Die Fotos der Fertigstellung zeigen, wie die historische Bausubstanz in neuem Glanz erstrahlt – und wie aus dem Zusammenspiel von Bestand, Neubau, Architektur und präzisem Baumanagement ein stimmiger Ort entstanden ist.