Am 20. April 2026 wurde auf dem Basler Areal Walkeweg der offizielle Grundstein für die neue Primarschule gelegt. Zur Eröffnung stimmte ein Kinderchor der Primarschule Dreispitz mit ein paar Liedern auf den Anlass ein.
Regierungsrat Mustafa Atici eröffnete die Feier mit den Worten: «Mit dem Neubau der Primarschule Walkeweg schaffen wir moderne Lernräume und einen lebendigen Ort für das Areal Walkeweg. Schulen sind zentrale Ankerpunkte im städtischen Alltag, denn sie verbinden Bildung, Begegnung und Gemeinschaft.»
Esther Keller, Regierungsrätin des Kantons Basel-Stadt und Vorsteherin des Bau- und Verkehrsdepartements, hob die nachhaltige Bauweise mit Holz, Lehm und dem Einsatz von Regenwasser hervor.
Anschliessend vergrub Schulleiter Florian Dünki die Zeitkapsel als symbolischen Grundstein in der Baugrube und betonte, dass künftig zahlreiche Schülerinnen diesen Ort in seiner Besonderheit prägen werden.
Die Gäste hatten die Gelegenheit, den künftigen Schüler*innen schriftlich Wünsche zu übermitteln und sich beim Apéro gemeinsam auszutauschen.
Ressourcenschonende Bauweise
Das Schulhaus ist eines der ersten Gebäude des neuen Stadtteils «Walkeweg-Areal», der neben 650 neu entstehenden, preisgünstigen Wohnungen auch einen Quartierplatz und grosszügige Naturflächen umfasst. Der Bau setzt vorwiegend auf nachwachsende Rohstoffe wie Holz und Lehm. Wärme und Strom liefern Erdsonden-Wärmepumpen sowie Photovoltaikanlagen an Fassaden und Dächern; im Sommer kühlen die Erdsonden die Gebäude passiv. Regen- und Abwasser werden gesammelt, aufbereitet und für Toilettenspülungen sowie die Bewässerung der Aussenräume wiederverwendet. Nach dem Prinzip der Schwammstadt entstehen schattenspendende Baumgruppen, ein Dachbiotop auf dem Aulagebäude und eine Fassadenbegrünung am Tagesstrukturgebäude. Ausserhalb der Schulzeit stehen Pausenhof und Dachpausenfläche der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis 2028, die Inbetriebnahme ist für das Schuljahr 2028/29 vorgesehen. Als eines der ersten Gebäude auf dem Areal und als öffentliches Haus mit Zentrumsfunktion soll die Schule innovative Impulse für die nachfolgende Bebauung setzen – mit Fokus auf klimagerechtes Bauen, Kreislaufwirtschaft und die Mitbenutzbarkeit durch das Quartier.