Landgasthof "Zur Alten Herberge"
Der Landgasthof „Zur alten Herberge“ in Niederbüren erwacht zu neuem Leben. Mit viel Liebe zum Detail wurde das historische Gebäude umfassend saniert und erweitert – für mehr Komfort, Funktionalität und gelebte Nachhaltigkeit. Ein Ort mit Geschichte, neu gedacht für morgen.
Bauherrschaft
Architektur
Auftragsumfang
Bausumme
Projektzeitraum
Erbrachte Leistungen
Sanierung und Erweiterung
Der traditionsreiche Landgasthof „Zur alten Herberge“ in Niederbüren wurde umfassend saniert und erweitert, um den heutigen Ansprüchen an Komfort, Funktionalität und Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Das Vorhaben verbindet den Charme des historischen Gebäudes mit modernen Lösungen und setzt einen klaren Fokus auf eine zukunftsorientierte und nachhaltige Bauweise.
Im Rahmen der Sanierung wurden die Gaststube, die Äbtestube sowie die Sitzungszimmer behutsam modernisiert. Ziel war es, die traditionelle Atmosphäre der Räumlichkeiten zu bewahren und gleichzeitig eine zeitgemässe Ausstattung zu integrieren, um Gästen und Besuchergruppen ein ansprechendes Ambiente zu bieten.
Erfolgreiche Aufrichte
Im März 2025 wurde ein bedeutenden Meilenstein erreicht: Die Aufrichte der alten Herberge in Niederbüren wurde erfolgreich abgeschlossen!
Besonders herausfordernd war die Präzision in den Vorbereitungsarbeiten – vom Aushub bis zu den Betonarbeiten. Da es sich um einen Elementholzbau handelt, musste alles millimetergenau sitzen.
Auch die Koordination der verschiedenen Gewerke war anspruchsvoll, doch durch die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten wir sämtliche Schnittstellen optimal bewältigen.
Dank des milden Winters verlief der Bau reibungslos und auch die Montage konnte planmässig erfolgen. Sobald das Gebäude wetterfest war, haben wir voller Elan in den Innenausbau gestartet.
Neubau
Die bisherige Laube wurde durch einen modernen Neubau ersetzt, der Platz für bis zu 80 Gäste bietet. Dieser neue Bereich erweitert das gastronomische Angebot und bietet zusätzliche Möglichkeiten für Veranstaltungen. Im hinteren Bereich des Neubaus entstand eine neue Gastroküche, die sowohl die Abläufe optimiert als auch den hohen gastronomischen Standard sicherstellt. Eine besondere Herausforderung stellte der Umbau unter laufendem Betrieb dar. Während der Arbeiten blieb der Betrieb der „Hinteren Herberge“ aufrechterhalten. Diese Ausgangslage erforderte eine enge Zusammenarbeit und präzise Planung aller Beteiligten, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Nachhaltigkeit
Auf dem Laubendach des Neubaus wurde eine grossflächige Photovoltaikanlage installiert, die den Strombedarf des Landgasthofs künftig deckt. Das historische Riegelhaus wird energetisch saniert, um die Energieeffizienz signifikant zu steigern. Die bestehende Ölheizung wurde durch ein umweltfreundliches Erdwärmesystem ersetzt, wodurch der CO2-Abdruck des Landgasthofs erheblich reduziert wurde. Mit diesem Projekt wurde der Landgasthof „Zur alten Herberge“ zukunftsfähig gemacht, ohne seinen traditionellen Charakter zu verlieren.
Das Mandat der Perita AG umfasste das Kosten- und Baumanagement.
© Forrer Stieger Architekten AG, St. Gallen