Schulzentrum Lärche Arbon

Das Projekt schafft zwei klar strukturierte Baukörper – Schulhaus und Sporthalle – die sich um einen zentralen polygonalen Pausenhof gruppieren. Der schlanke, längliche Schultrakt sorgt für optimale Belichtung und trennt das Wohnquartier wirkungsvoll vom Schulbetrieb.
Bauherrschaft
Sekundarschulgemeinde Arbon
Auftragsumfang
Gesamtleitung, Projekt-, Bau- und Kostenmanagement
Bausumme
62.9 Mio.
Projektzeitraum
2025 - 2029

Erbrachte Leistungen

Projektmanagement
Kostenmanagement
Baumanagement

Die Sporthalle entlang der Kantonsstrasse bildet mit Tribüne und offenem Erdgeschoss einen einladenden Bereich für Schule, Sport und Veranstaltungen. Die Gebäude sind funktional differenziert: ein modularer, leichter Holzbau für die Schule und eine teilweise unterirdische Halle in Massivbauweise. Die Setzung der Volumen ermöglicht kurze Wege, grosszügige Aussenflächen und eine attraktive Erschliessung aus allen Richtungen. Insgesamt entsteht ein flexibles, zukunftsfähiges Bildungsensemble mit klarer städtebaulicher Haltung.

158_aussenbild-764_2x

Die Schule ist als modularer Holzbau im Sinne eines “Design for Disassembly” konzipiert und auf langfristige Anpassungsfähigkeit ausgelegt. Die kompakte Struktur, die Systemtrennung sowie rückbaubare Konstruktionen reduzieren Materialverbrauch und fördern Kreislauffähigkeit. Die differenzierte Bauweise – Holzbau für die Schule, Massivbau für die Sporthalle – ermöglicht eine ressourcenschonende Konstruktion. Optimale Tageslichtführung, kurze Wege und eine klare funktionale Trennung unterstützen zudem eine energieeffiziente Nutzung des gesamten Areals.

158_innenbild-756_2x